Durch die am 1. Januar 1972 in Kraft getretene Gemeindegebietsreform verloren die zwischen 1808 und 1818 gebildeten sogenannten politischen Gemeinden Akams, Bühl, Diepolz, Eckarts, Rauhenzell (1833) und Stein ihre Selbständigkeit und sind seitdem Stadtteile von Immenstadt. Die bisher zu diesen Gemeinden gehörenden Weiler und Einöden werden nunmehr als Ortsteile bezeichnet.

Dazu gehört:

  • Akams (Akams, Adelharz, Freibrechts, Göhlenbühl, Luitharz)
  • Bühl am Alpsee (Bühl, Alpseewies, Gschwend, Hintersee, Hochreute, Hub, Ratholz, Reuter, Rieder, Sange, See, Trieblings, Zaumberg)
  • Diepolz (Diepolz, Freundpolz, Knottenried, Reute)
  • Eckarts (Eckarts, Dietzen, Lachen, Thanners, Werdenstein, Zellers)
  • Rauhenzell (Rauhenzell, Egg, Oberau)
  • Stein (Stein, Bräunlings, Flecken, Gnadenberg, Obereinharz, Untereinharz, Seifen)

Unser Verein vertritt mit Immenstadt genau diese Ortsteile und kann folgende Geschichte aufweisen:

  • tätig seit 1902;
  • 1939 bis 1945: Auflösung und Übernahme durch die Stadt, zahlreiche Beschränkungen;
  • 1948 Neu-Gründung;
  • 1972 Bühl kommt durch die Gemeindegebietsreform hinzu;
  • viele Vorsitzende haben den Verein geprägt;
  • nach wie vor stammen ca. 20 % des Gesamtumsatzes der Stadt Immenstadt aus dem Tourismus

Akams
(854 m NN)

Erstmals im Jahre 1275 als "Machalms" erwähnt, schmiegt sich das idyllisch gelegene Dorf in das mittlere Bergstättgebiet. Zusammen mit seinen Weilern Luitharz, Göhlenbühl, Adelharz und Freibrechts öffnet sich Akams weite Aussichten auf die umgebene 

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Bergwelt. Die katholische Pfarrkirche St. Otmar hat ihre Wurzeln in der Zeit der Spätgotik. Prägend für den heutigen Eindruck ist die Renovierung von 1890/94, bei der neue Altäre in Renaissanceformen erstellt und die Figuren der Heiligen Laurentius und Sylvester z. T. überarbeitet und neu gefasst wurden.

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Bühl am Alpsee
(739 m NN)

Anerkannter Luftkurort - bis 1971 gehörten zur politischen Gemeinde Bühl die Siedlungen rund um den Großen Alpsee, Alpseewies, Hochreute, Trieblings, Reuter, Ratholz, Hintersee, Rieder, Sange, Gschwend, Hub,  See und Zaumberg.

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Erstmals 1277 urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit Ritter Heinrich von Bihel, der als Meier des Weingartener Klosterhofes Zaumberg genannt wurde.

Die jetzigen Gotteshäuser in Bühl, St. Stephan, St. Salvator, St. Anna und die Loretokapelle gehen auf das Geschlecht Königsegg-Rothenfels zurück. Es war Graf Leopold Wilhelm (1666 - 1694), der seinen Vater Graf Hugo (1622 - 1666) nach einer Italienreise bei einer Bootsfahrt auf dem Großen Alpsee auf die vergleichbare Lage von Bühl mit Loreto bei Ancona aufmerksam gemacht hat. Beide beschlossen, an Stelle der alten Kirche, eine Kapelle zu Ehren von Maria zu Loreto und daneben eine neue Stephanskirche mit Unterkirche zu bauen. Noch heute sind die Samstage im Mai Wallfahrtsttage, wozu immer noch Gruppen mit Fußwallfahrern kommen. Heute ist der Ort am Großen Alpsee ein Tourismusmagnet. Die Gäste finden viel Raum für Wassersport und Freizeitspaß, aber auch Ruhe und Entspannung. Im Winter ist der zugefrorene See ein Paradies für Eisläufer und -segler.

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Eckarts
(757 m NN)

Zur ehemaligen politischen Gemeinde Eckarts gehören außer dem Dorf Eckarts noch Werdenstein und die Weiler, Dietzen, Lachen, Thanners und Zellers. Das schmucke Dorf zum Zwiebelturm der Dorfkirche überragt, lehnt sich sanft an 

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die sonnenbeschienenen Ausläufer des Bergstättgebiets an. Der nahe Niedersonthofner See, zusammen mit der  herrlichen Landschaft, ergänzt sportliche Freizeitbetätigung mit  erholsamen Ferien auf dem Land. Als Stifter der Pfarrkirche St. Peter  und Paul ist wohl Heinrich v. Werdenstein (ca. 1290) anzusehen. Unter  dem Chor liegt die Gruft der Herren v. Werdenstein.

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Diepolz
(1037 m NN)

Mit den Orten Knottenried, Reute und Freundpolz ist der Stadtteil  Diepolz ein Wander- und Loipenparadies auf der Sonnenterrasse des Bergstättgebietes. Weit reicht von dort aus die Sicht. Bereichert wird  dieses Angebot durch das Allgäuer

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Bergbauernmuseum, die Dorfsennerei, Lehrpfade und Rundwanderwege. Die Pfarrei Diepolz, ursprünglich unter dem Patronat des Stiftes Kempten, gelangte 1461 an Caspar von Laubenberg. Ältestes Ausstattungsstück der Pfarrkirche St. Blasius ist ein Vortragekreuz  aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sehenswert auch die neugotische Kassettendecke mit den Tierkreiszeichen.

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Rauhenzell
(739 m NN)

Das vom Ensemble Kirche, Kapelle und Schloss beherrschte Dorf ist Ausgangspunkt für reizvolle Spaziergänge in die nahe Mooslandschaft sowie durch Buchenwälder. Von den christlichen Ortsnamen zählen die "Zellorte" zu den ältesten. 

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 Sie kommen seit dem 9. Jahrhundert vor. Seinen jetzigen Namen soll Rauhenzell erst durch die Nähe zur Burg  Rauhlaubenberg erhalten haben. Es wird vermutet, dass es früher  Werimbretiscella hieß, das 860 bereits im Zusammenhang mit den  Besitzungen des Klosters St. Gallen genannt wurde. Das 1555 erbaute  Schloss ist Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

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Stein i. Allgäu
(722 m NN)

In der Zeit der Säkularisation, zu Beginn des 19. Jahrhunderts also,  wurde der Distrikt Stein gebildet. Mit den Orten Bräunlings, Einharz,  Gnadenberg und Seifen. Die katholische Pfarrkirche St. Mauritius wurde  1275 erstmals erwähnt.

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Für die Freunde alter Glocken sei erwähnt, dass die Kirche vier Glocken besitzt, deren früheste im 14. Jahrhundert gegossen wurde. Ebenso sind einige Grabmäler der Herren von Laubenberg erhalten.

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