Alle Infos über das Chalethotel in Bühl

Der Tourismusverein Großer Alpsee Immenstadt stimmt für das Chalet-Hotel in Bühl.

„Wir müssen uns für einen nachhaltigen Tourismus entscheiden und befürworten das uns vorgestellte Konzept „Chalethotel“, so entschied der Vorstand des Tourismusvereines am 21.7.2014. Die touristische Weiterentwicklung in Bühl ist Richtungsweisend für den Tourismus in Immenstadt. Wir brauchen neue potentielle Gäste um das gewohnte Niveau der touristischen Angebote und die entstandene Infrastruktur auch in Zukunft halten zu können. Eine Parallele zu „Rieder“ sehen wir nicht: Das Konzept mit Wohnungseigentümergemeinschaft zur Gewährleistung der touristischen Nutzung und die soliden Finanzierung mit eventuell sogar regionalen Kapitalgebern ist bodenständig. „Die Auslastungsplanung ist realistisch“, bewies H. Schädler mit seinem Zahlenmaterial. Der Schutz des „Großen Alpsee“ ist mit der Randbebauung von nur 50 m gewährleistet und auch für die Einheimischen wird es weiterhin einen Liegeplatz geben, da der Service mit Pool, Liegen und Sonnenschirmen innerhalb des Hotels gegeben ist.

Fazit: Das Chalethotel bringt mit neuen Gästen Leben nach Immenstadt – auch mit einem neuen Restaurant, das geöffnet hat, wenn in Immenstadt/ Bühl gar nichts mehr los ist.

(Pressemitteilung: Immenstadt, den 04.08.2014 si/ku)



Der Vorstand des Tourismusvereins hat sich ca. 3 Stunden von H. Schädler über dieses Projekt aufklären lassen und sich einstimmig für das Chalethotel ausgesprochen.

  • Der Tourismus in Bühl braucht eine Weiterentwicklung, gerade im Bereich vom 4/5 Sterne Niveau.

  • Der Markt an potentiellen Gebieten für Hotelinvestoren ist übersättigt. Das Grundstück ist seit Jahren am Markt und selbst die Bahnlinie ist ein Kompromiss zur Lage und Preis. Über den Preis wurde bereits debattiert. Dieser ist festgelegt.  Und lieber ein Investor, der nachhaltig für unser Allgäu denkt, als eine große Kette, die diesen Platz in die Hand nimmt. Es gibt gleichwertige Grundstücke für Investoren, die verschenkt oder nur für 65 € verkauft werden - nur damit ein Investor sich um dieses Potential annimmt.

  • Es handelt sich hier um ein 16.000 m² Grundstückfläche, die mit 4000 m² bebaut wird, die Liegewiese am Alpsee ist nicht mehr Bestandteil des Grundstückes.

  • Durch die Vorlage der fundierten Zahlen gehen wir davon aus, dass sich das Hotel rechnet (es wurde anfangs mit einer Belegung von 44 % gerechnet). WIr haben hier auch keine reine Bankenfinanzierung, sondern eine Finanzierung von Kapitalgebern. Dadurch muss die Auslastung auch nicht so hoch sein, wie bei einer Bankenfinanzierung. Gesucht werden auch zuerst regionale Investoren. Es ist auch das einzige Hotel am See und kann so super vermarktet werden - und bringt Gäste, die uns als Kleinvermieter in keinster Weise stören.
  • Die Grundlage für den Erwerb der Immobilien ist ein Wohnungseigentümergemeinschaftsvertrag, die für die Renovierung, Vermarktung und Rücklagen usw. verantwortlich ist und eine touristische Nutzbarkeit gewährleistet. Es wird also kein zweites Rieder entstehen, wo bereits beim Verkauf der Focus auf Zweitwohnungen gesetzt war und dadurch 100 Wohnungen in Blöcken unschön in die Natur gesetzt wurden. 

  • Es handelt sich hier um 52 Chalet-Einheiten, die beliebig zu 1-2-3-Raum-Apartements zusammengestellt werden können. Die Maximale Belegung mit Ausziehbetten und Schlafcouchs ist 266 Personen.

  • Das Projekt ist mit einer Bebauung am Großen Alpsee von nur 50 m zurückversetzt unter den Aspekten des Naturschutzes aus unserer Sicht kein Thema. Wir glauben, dass es ein umweltverträglicher, biologischer Bau wird, der ein Nebeneinander von Urbanität und Natur leicht möglich macht. Die Entwicklung sollte mit Maß und Ziel vorangetrieben werden.

  • Das Hotel bietet ein Restaurant, das ganzjährig geöffnet ist und ist somit ein Plus für unsere Gäste in der Nebensaison. eine Tiefgarage, oberirdische Parkplätze, Wellnessbereich evtl. mit DaySpa. Der Investor kauft den Unterhalt dieser Bereiche gleich mit. Es gibt ausreichend Platz um den Pool mit Service, Liegen und Sonnenschirme, so dass ein befürchteter „Privater Liegestrand am Alpsee“ nicht notwendig wird und auch nicht von Freistatt Bayern genehmigt wird (Näheres von H. Becker). Das Grundstück der Liegewiese ist nicht mehr im Plan enthalten.

  • Das Hotel bringt mehr Gäste in unsere Region, um das angebotene touristische Angebot weiterhin zu halten. Wir haben zu wenig Beteiligung an unseren Wanderungen und unseren Attraktionen. Wir brauchen einen besseren Grundumsatz von Gästen, sonst rechnen sich die Touristischen Angebote nicht mehr und werden eingestellt.

  • Ein Betreiber wurde noch nicht gefunden. Falls sich kein ordentlicher Betreiber findet, wir Alpstein selbst der Betreiber sein.

Herr Schädler hat uns auf alle Fragen ausführlich geantwortet und uns sogar die kalkulierten Zahlen vorgelegt. Nach unserer Meinung handelt es sich hierbei um ein sehr bodenständiges Allgäuer Projekt, dass dem Tourismus und Bühl nur Vorteile bringen kann.

Laut H. Becker hat der Stadtrat dem Eckpunktpapier zugestimmt. Nun kann der Kaufvertrag ausgearbeitet werden. Dieser muss nochmal vom Stadtrat genehmigt  werden. Danach muss das Landratsamt entscheiden, ob die Zufahrt den Mehrverkehr aushält.

Wir glauben, dass die Negativ-Meinungen aufgrund von fehlender Aufklärung und nicht aus Sicht der touristischen Weiterentwicklung (nachhaltig und hoch qualitativ) entstanden sind.

Es wird in dieser Woche noch eine Pressemitteilung an das Allgäuer Anzeigeblatt gehen.


Gründe für die Ansiedlung des Chalet Hotels

  • Schon in alten Gutachten wird die Ansiedlung eines Hotels in Bühl empfohlen, das hat sich in jüngeren Gutachten auch nicht geändert 1997 und 2002 vom DWIF (Deutsches Wirtschaftsforschungsinstitut)
  • Tourismus ist ein wichtiges Standbein in der Region, das Arbeitsplätze sichert und schafft.
  • Steigerung der Bettenzahlen, da in den letzten Jahren 1000 Betten weggebrochen sind.
  • Steigerung des Preisniveaus (siehe Oberstdorf und Oberstaufen kann jede (Bruchbude) höhere Preise erzielen, als unsere sehr guten Unterkünfte) Wir haben bisher keinen Leitbetrieb, dieser würde das Preisniveau aber steigern.
  • Potentielle Kunden für den Einzelhandel.
  • Mehr Gäste für die bestehende Gastronomie (Gäste wollen nicht jeden Tag im gleichen Restaurant essen gehen)
  • Anhebung des Gästeklientels (kaufkräftige Gäste kommen zu uns und bleiben bei uns, nicht nur als Tagesgäste, die in den Hochburgen wohnen)
  • Stärkung des Naturparks und der Attraktionen ( wenn mehr kommen, ist mehr los, dann wird es erst attraktiv für alle)
  • Durch mehr Gäste kann das Gästeangebot erweitert werden
  • Schaffung einer Veranstaltungsmöglichkeit in Bühl für Hochzeiten Jubiläen….( zur Zeit nur im Gasthof Alpsee möglich) Bekannte gehen zur Feier in die Sonnenalp und bringen auch dort die Gäste unter.
  • Vermieter in der Umgebung profitieren durch Gäste, die sich das Hotel nicht leisten können oder wollen, aber doch ihren Aufenthalt in (nobler) Umgebung verbringen möchten. Siehe Ortsbild rings um die Sonnenalp Tiefenberg.
  • Eine gehobene Gastronomie bildet einpassendes Umfeld für unsere Gäste, da wir Empfehlungen an unserem Ort vorschlagen können, die zum Niveau unserer Wohnungen passen.
  • Die Investoren sind keine Bank, bei denen nur der Profit zählt, sondern ein aus der hiesigen Hotelerie stammender Architekt, der schon mehrere solche Projekte verwirklicht hat und Erfahrung darin mitbringt.
  • Stillstand ist Rückschritt! Wir haben lange genug gewartet, wurden von Verhinderern geleitet, die der Vergangenheit nachjammern anstatt Fortschritt für unsere Zukunft bejahen.
  • Wir müssen den Pioniergeist eines Einheimischen unterstützen und Bühl somit voranbringen und aus dem Dornröschenschlaf erwecken.
  • Nur die Tourismusbrache kann noch wachsen. Wir haben nur begrenzt Industrie und die Landwirtschaft wird weniger. Das Handwerk und der Einzelhandel am Ort können auch von diesem Wachstum profitieren.

  • Die Übernachtungszahlen in Immenstadt haben trotz rückläufiger Bettenkapazität die letzten Jahre zugelegt, weil die qualitativ hochwertigen Betriebe eine sehr gute Auslastung auch in der Nebensaison haben.

 


Was kostet ein Bürgerbegehren?

Folgende Aussagen zu den Kosten eines Bürgerbegehrens haben wir von der Stadtverwaltung in Immenstadt bekommen:

Bei einem Bürgerbegehren werden lediglich Unterschriftslisten über einen gewissen Zeitraum im Rathaus / Bürgerbüro ausgelegt. Die Listen selbst werden von den Antragstellern des Bürgerbegehrens geliefert. Im Falle eines Bürgerbegehrens entstehen nur Personalkosten durch die notwendigen Arbeiten der Verwaltung (Aufstellen Wählerverzeichnis, Prüfen der Unterschriften).

Bei einem nach erfolgreichen Bürgerbegehren durchzuführenden Bürgerentscheid entstehen folgende Kosten:

Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten insgesamt: 4000,00 €
Verwaltungs- u- Zweckausstattung (Stimmzettel,
Briefwahlunterlagen, Porto, Benachrichtigungen usw.)
8800,00 €
Dienstleistungen Städt. Betriebshof 2000,00 €
   
Kosten insgesamt: 14.800,00 €


Ebenfalls zu bedenken ist, dass neben den entstehenden Kosten auch 90 ehrenamtliche Wahlhelfer benötigt werden, die dann an einem Sonntag den Bürgerentscheid in den einzelnen Wahllokalen durchführen.

 

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Zaumberg
87509 Immenstadt

Tel: 08323 - 52102
Fax: 8323 - 9696067
Mail: info@landhaus-mohr.de

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